ABSEITS Zwischenresümee

Liebe Fotografen des ABSEITS,

der Einsendeschluss für eure Bewerbungsfotos rückt langsam näher und es ist Zeit
eine Art Zwischenresümee zu ziehen:

Wir haben uns intensiv mit den bereits eingesendeten Arbeiten beschäftigt und
werden jedem in den nächsten Tagen ein persönliches Feedback per Email
zukommen lassen. Jeder der Fotografien eingereicht hat, wird von uns informiert,
wie es weitergeht und gegebenenfalls zu einem Einzelgespräch eingeladen.
Alle, die ihr Interesse an redaktionellen Themen bekundet haben, sind nach wie vor
dazu aufgefordert, ihre Bewerbung (Portraitfoto, damit wir euch zuordnen können,
Adressdaten und einige Fotos, die den derzeitigen fotografischen Ansatz
repräsentieren)bei uns einzusenden. Überhaupt fehlen uns von fast allen
noch die Portraitfotos und von vielen die Adressdaten. Es ist wichtig, dass wir die
Namen mit Personen und Gesichtern verbinden können, also bitte helft uns dabei,
euch besser kennen zu lernen.

Wir haben uns über die vielen Einsendungen sehr gefreut und glauben, dass sich
daraus auf jeden Fall ein schönes Magazin gestalten lässt.
Leider gibt es bisher noch eine Mehrheit von Arbeiten, die sich mit dem „negativen,
passiven Abseits” beschäftigen und damit eine fotografische Perspektive einnehmen,
die diese Grenzziehung nicht unterwandert sondern gewissermaßen bestätigt.
Was uns dringend fehlt und sehr am Herzen liegt, sind Perspektiven des aktiven,
selbst gesuchten Abseits: Fotografien von Menschen, Orten, Dingen, die das kreative
Potential, das im Abseits liegt betonen – auch formal. Am Ende soll ein prallgefülltes
und vor allem buntes Magazin erscheinen, in dem sich möglichst viele verschiedene
Annäherungen und Positionen zum Thema finden lassen die nicht den gängigen
Abseitsklischees einer passiven Opferrolle entsprechen.

Wir werden versuchen, dieses Manko mit den redaktionellen Themen, die wir an
entsprechende Interessenten herausgeben, auszugleichen, dennoch wäre es schön,
wenn ihr eure Archive nochmals nach positiven Abseitsbildern durchforsten könntet.

Herzlichst, die Abseitsredaktion

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