Magazin

SPIELRAUM Magazin für Bild und Text

PDF: SPIELRAUM Magazin Exposé

Formales Konzept
SPIELRAUM funktioniert wie ein fotografischer Thesaurus. Die monothematische Struktur des Magazins zielt darauf ab, Begriffe der gesellschaftlichen Lebenswelt in ihrer Bedeutungsvielfalt zu beleuchten und dadurch gängige Wertungs- und Wahrnehmungsmuster zu hinterfragen.

Jeder SPIELRAUM-Titel versteht sich als Reaktion auf aktuelle Diskurse und Entwicklungen, denen sich assoziativ aus einer fotografischen, journalistischen und literarischen Perspektive genähert wird. Die Texte und Bilder jeder Ausgabe funktionieren als kreative Statements zur aktuellen gesellschaftlichen Lage. Die erste Ausgabe trägt den Titel ABSEITS, weitere Titel (PARADIES, TRASH, AUSSTERBENDE ARTEN etc.) befinden sich bereits in Planung.

Das formale Konzept des Magazins bewegt sich in einem Spannungsverhältnis von Fotografie und Text, wobei der Schwerpunkt auf der Fotografie liegt. Die Bilder dienen nicht zur informativen oder dekorativen Illustration bereits vorhandener Texte, sondern sind der Ausgangspunkt aller redaktionellen Ãœberlegungen zur Konzeption des jeweiligen Magazininhaltes.

Die Arbeit der Redaktion
Jeder Ausgabe geht eine bundesweite Ausschreibung voraus, Fotografie-Studenten und Absolventen, aber auch Journalisten, Texter und Schriftsteller werden von der Redaktion dazu aufgefordert, Bilder, Texte und Reportageideen zu dem jeweiligen Ausgabentitel einzureichen. Zusätzlich werden von der Redaktion entwickelte Fotoproduktionen und Reportagen in Auftrag gegeben.

Kontakte zwischen Autoren und Fotografen werden über die Redaktion hergestellt, so dass sich im Zuge einer Ausgabe vielfältige Kooperationen zwischen Autoren und Fotografen ergeben, die langfristig zu einem Netzwerk ausgebaut werden. Das Magazin soll so zu einem Nachwuchs-Forum werden, das neuen Sicht- und Sehweisen ein bundesweites Forum bietet.

Die erste Ausgabe: “ABSEITS”
Die erste Ausgabe ist eine fotografische Feldstudie gesellschaftlicher Grenzen und Randbereiche. Der Begriff des “Abseits” wird unter anderem in den Bereichen Geografie, Wohnen, Arbeit, Freizeit, Identität, Glaube und Mode in stilistisch unterschiedlichen Fotoessays, Reportagen und literarischen Texten aufgeschlüsselt und in seiner ganzen Bedeutungsvielfalt und Widersprüchlichkeit untersucht.

Nicht zuletzt werden der negativen Konnotation des Begriffes im üblichen Sprachgebrauch (“gesellschaftliches Abseits”) Perspektiven auf etwaige Freuden eines selbst gewählten Abseits gegenübergestellt.

Das Büro für Bild und Text
Herausgegeben wird das Magazin SPIELRAUM vom Büro für Bild und Text, das als eigenständiges Projektbüro der Ostkreuzschule für Fotografie und Gestaltung angegliedert ist. Die Redaktion des Fotomagazins setzt sich aus drei Bildredakteuren und einer Artdirektorin zusammen, die für dieses Projekt ihre Kontakte und Einblicke in die junge deutsche Fotografieszene zusammenbringen.

Trotz des studentischen Kontextes, haben sich die Herausgeber zum Ziel gesetzt, aus dem Non-Profit-Projekt SPIELRAUM ein sich selbst tragendes Magazin mit bundesweiter Verbreitung zu entwickeln.

Die erste Ausgabe (“Abseits”) ansehen oder downloaden!

Wenn Sie in Zukunft Neues von Abseits / Spielraum per Email erhalten wollen (maximal vier Mal im Jahr), senden Sie eine Email mit dem Betreff “Neues” an folgende Adresse:

redaktion@abseitsmag.com